Naftule und die Bremer Stadtmusikanten

 

Ein musikalisches Märchen zwischen Klassik und Klezmer
über die vier wohl berühmtesten Flüchtlinge der Weltliteratur
für Klezmerklarinette, Erzähler und Orchester

 

Orchesterbesetzung
2(auch Picc.).2(auch Eh.).2 (auch Bassklar.).2(auch Kfg). – 2.2.1.0 – Pk.Schlzg(3). – Str.

uraufgeführt am 21. Juni 2016 mit dem Göttinger Sinfonie Orchester
Dirigent: Martin Hoff

Für „Naftule und die Bremer Stadtmusikanten“ hat sich der Klarinettist und Komponist Helmut Eisel die vier berühmtesten Flüchtlinge der Literatur zu musikalischen Hauptdarstellern erkoren, deren Geschichte er ungeahnt neu und aktuell erzählt. So begegnen Naftule und Pino auf ihren Reisen dem Esel (Posaune), dem Hund (Trompete), der Katze (Oboe) und dem Hahn (Piccoloflöte) und suchen den musikalischen Dialog mit den vier von Krisen gebeutelten und dennoch ungemein lebensfrohen Tieren. Staunend entdecken sie die besonderen Talente ihrer tierischen Zeitgenossen und helfen ihnen mit tatkräftiger Unterstützung des Publikums aus lebensbedrohlicher Not. Dabei geraten auch sie selbst hier und da ins Grübeln: Denn was macht überhaupt den „Wert“ des Einzelnen aus? Und wo ist man eigentlich „zu Hause“?

Ins legendäre Bremen gelangen die vier musizierenden Zeitgenossen übrigens auch diesmal nicht, doch selbstverständlich gibt es ein Happy End – mit viel Witz und fetzigem Finale!